Bilder, die bewegen (How to für Reels)

Im Juli ging ein lauter Aufschrei durch die Social Media Welt: Instagram will das neue TikTok werden und nur noch auf Video-Content setzen. Nach heftigen Gegenstimmen ruderte das Unternehmen schlussendlich zurück, aber an dem Video als Content-King wird sich trotzdem nichts ändern. Aber was hat es nun mit diesen Reels auf sich, von denen jeder spricht und muss man das als Immobilienunternehmen ebenfalls umsetzen? Wir geben einen kurzen Überblick!
Veröffentlicht am 08.08.2022
Im Juli ging ein lauter Aufschrei durch die Social Media Welt: Instagram will das neue TikTok werden und nur noch auf Video-Content setzen. Nach heftigen Gegenstimmen ruderte das Unternehmen schlussendlich zurück, aber an dem Video als Content-King wird sich trotzdem nichts ändern. Aber was hat es nun mit diesen Reels auf sich, von denen jeder spricht und muss man das als Immobilienunternehmen ebenfalls umsetzen? Wir geben einen kurzen Überblick!

Im August 2020, also genau vor zwei Jahren, hat Instagram die Reels-Funktion eingeführt. Wer auf Instagram erfolgreich sein und Reichweite aufbauen möchte, der kommt um das Feature nicht herum.

Ganz kurz, was sind Reels überhaupt: Instagram Reels sind Kurzvideos mit einer Länge zwischen ein paar Sekunden und einer Minute, welche mit Special Effects oder Musik unterlegt sind. Videos können nicht nur direkt in der App aufgenommen werden, sondern auch importiert werden. Bis vor Kurzem gab es noch andere Videoformate auf Instagram, seit Juli sind nun alle Videos, die gepostet werden, in der Kategorie Reels zu finden. Wer TikTok ein bisserl kennt (oder unseren Beitrag darüber gelesen hat) der wird sich jetzt bestimmt fragen, was die beiden Formate unterscheidet. Nun, zuallererst die Plattform und dann gibt es noch ein paar feinere Unterschiede in Bezug auf Zielgruppe, inhaltliche Umsetzung, Funktionen, Algorithmus, Reichweite etc. – bei Interesse schreiben wir darüber gerne mal in einem eigenen Beitrag 😉

Soweit so klar. Kurz: Reels = Video-Content auf Instagram, oder? Naja ja, aber natürlich nicht ganz, denn der Content will durchdacht sein und braucht eine Strategie, die sowohl zum Unternehmen passt, als auch für die Nutzer:innen relevant, interessant und unterhaltsam ist. Und das Ganze ohne cringe (Für alle Ü35er: Cringe = Jugendwort für peinlich) zu wirken. Gar nicht mal so leicht, oder? Keine Sorge, eine gute Strategie kann immer gefunden werden. Dafür benötigt es lediglich eine genaue Analyse der Zielgruppe und Überlegungen zu den Inhalten (was wollen wir vermitteln und wie). Wem das zu komplex ist – was wir gut verstehen, denn es klingt dann doch immer auch ein bisserl leichter als es in Wirklichkeit ist – dem empfehlen wir, mit einer Agentur zusammenzuarbeiten (Heißer Tipp: Goreeo und Zeiger sind auf Content spezialisiert).

Super-Trend Reels: Mittlerweile ist nicht nur mehr TikTok auf dieses Video-Format spezialisiert, auch Instagram setzt auf die Kurzvideos.

Also sind Instagram Reels nun für mein Unternehmen relevant, oder nicht? Die erste Frage, die es hier zu stellen gilt, ist die Frage nach der Zielgruppe. Bewegt sich diese auf Instagram oder nicht? Vor allem im B2B und B2C Bereich gibt es da große Unterschiede. Ja, für den B2C Bereich sind Reels definitiv relevanter als für den B2B-Bereich, weil sich da potenzielle Kund:innen mehr auf dieser Plattform bewegen. Aber auch in B2B können Reels eingesetzt werden, falls man im Vorhinein bereits Instagram als relevante Social-Media-Plattform definiert hat. Wobei es hier zu beachten gilt, seine gesamte Strategie nicht nur auf Reels aufzubauen, wie es in anderen Bereichen gerade viele Influencer:innen und Unternehmen tun. Die Immobilienbranche ist immer noch recht altmodisch (im Vergleich zu vielen anderen Branchen) und besonders im B2B Bereich sind potenzielle Geschäftspartner:innen und Kund:innen in der Regel Ü30 und sehen oftmals Soziale Netzwerke als notwendiges Übel und selten als Chance. Diese Personen lassen sich daher besser auf anderen Kanälen erreichen. Ist nur diese Zielgruppe gefragt, spart euch euer Geld für die Videoproduktion und investiert es lieber in andere Strategien.

Für alle anderen gilt: Do it! Immobilien und Wohnen sind Themen, die viele Menschen begeistern (vor allem im Luxus-Bereich) und die sich auch sehr schön in Video-Formaten abbilden lassen. Wer träumt nicht von einer wunderschönen Dachgeschoßwohnung im 8. Bezirk in Wien, einem Alpen-Chalet in Kitzbühel oder einer Finca auf Mallorca? Die wenigsten Menschen würden zu diesen Immobilien nein sagen, könnten Sie sie sich leisten. Immobilien faszinieren also und das sollte man als Unternehmen für sich nutzen. Lassen Sie doch zusätzlich zu den professionellen Bildern ihrer Immobilien auch Videos produzieren. Diese können dann nicht nur auf Instagram zur Vermarktung, sondern auch auf den Vermittlungsplattformen eingesetzt werden. Win-Win also.

Ein weiteres Einsatzgebiet für Reels (und das ist auch wieder für B2B Unternehmen interessant) ist der Einsatz der kurzen Videos fürs Employer Branding. Das heißt, dass ihr eurer Unternehmen und vor allem die Menschen, die dort arbeiten präsentiert. Gebt Einblicke in den Unternehmensalltag, nehmt eure Follower mit, zeigt ihnen Einblicke hinter die Kulissen. Stellt euch hier immer die Fragen: Was ist relevant für eine:n zukünftige:n Mitarbeiter:in? Wie will ich mich als Unternehmen präsentieren? Mit welchen Botschaften will ich nach außen gehen? Sind diese Fragen erst mal beantwortet, ist es wichtig aktuelle Trends zu recherchieren und zu schauen, wie diese für eure Reels-Strategie adaptiert werden können. Das gilt übrigens auch für andere Formate und Video-Strategien: Gute Recherche und ein fundiertes Konzept sind der Grundstein für jede erfolgreiche Kampagne.

Noch weitere Fragen? Nein? Dann: Klappe die Erste und viel Spaß beim Videos produzieren! 😉

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